Abstract
Eine 68-jährige Patientin wird wegen sich verschlimmernder Rückenschmerzen von ihrem Hausarzt mit der Diagnose „chronisch-rezidivierende Lumbago und ISG-Blockaden“ zur Physiotherapie überwiesen. Die Patientin berichtet, dass sie seit 2 Monaten unter starken Schmerzen im thorakolumbalen Übergang (TLÜ) leidet, die zeitweise linksseitig über die untersten Rippen seitlich nach vorne in den Unterbauch in Richtung linke Leiste ziehen. Bei der körperlichen Untersuchung fällt eine deutliche Druckdolenz im Bereich des 12. Brustwirbelkörpers (BWK) auf. Da die Patientin zusätzlich die Diagnose „Osteopenie“ erhalten hatte und vor 20 Jahren an Brustkrebs erkrankt war, schickt der behandelnde Therapeut die Patientin zurück zum Hausarzt mit der Bitte um weiterführende diagnostische Abklärung. Ein durchgeführtes Röntgen bestätigt den Verdacht und zeigt eine osteoporotische Wirbelsäulenfraktur des BWK 12. Eine auf Grund der Brustkrebserkrankung zusätzlich durchgeführte Magnetresonanztomografie (MRT) der Wirbelsäule bringt keine weiteren Erkenntnisse.
| Originalsprache | Deutsch (Österreich) |
|---|---|
| Seiten (von - bis) | 106-110 |
| Fachzeitschrift | MSK-Muskuloskelettale Physiotherapie |
| Jahrgang | 29 |
| Ausgabenummer | 02 |
| DOIs | |
| Publikationsstatus | Veröffentlicht - 14 Mai 2025 |
Schlagwörter
- Red flags
- Physiotherapy
- clinical decision making
- Interprofessionalität
- serious pathology
Forschungsfelder
- Healthy Aging
IMC Forschungsschwerpunkte
- Health promotion and prevention
ÖFOS 2012 - Österreichischen Systematik der Wissenschaftszweige
- 303012 Gesundheitswissenschaften